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Referenzbauten

Wohnobjekte

Architektenhaus Laasch

Wohnobjekte - EFH - Sanierung
Adresse:
61231 Bad Nauheim
Architekt:
Dipl.-Ing. Theo Pauly
Beschreibung:
Das 1963 vom Architekten, Prof. Laasch, gebaute Haus verbrauchte bisher ca. 8.000 Liter Heizöl/Jahr. Nach Übernahme des Hauses durch Enkel Fabian Laasch und dessen Frau Julia sollte im Rahmen einer grundlegenden Modernisierung der Energieverbrauch drastisch gesenkt werden. Darüber hinaus sollten durch ein offenes Raumkonzept Tageslicht durchflutete Bereiche geschaffen werden.
Die Bestandsaufnahme ergab eine solide Gebäudesubstanz. Die thermische Hülle (Außenwände, Decken, Fenster, Türen und Heiztechnik) war jedoch energetisch veraltet. Nur das Dach war wenige Jahre zuvor neu eingedeckt und jedoch unzureichend gedämmt worden. Es wurde beschlossen, das Haus als KfW-Effizienzhaus nach Kriterien der Nachhaltigkeit zu modernisieren.
Im Rahmen der offenen Raumkonzeption wurden verschiedene, nichttragende Innenwände entfernt. Neuer Wohnraum entstand durch Verlagerung der Hebeschiebeelemente im Bereich der Terrasse im EG sowie die Einbeziehung der Loggia im OG. Durch diese beiden Maßnahmen wurde das Gebäude kompakter mit geringerer Wärmeübertragungsfläche und Reduzierung von Wärmbrücken.
Sockel / Kelleraussenwand wurden mit Schaumglas gedämmt. Die Außenwände wurden mit vorgehängter Dämmfassade, bestehend aus Stegholzträgern, Holzfaserdämmplatten und Einblasdämmung verkleidet. Kehlbalkendecke und Dachschräge erhielten eine Zusatzdämmung mit Zellulose. Die neuen Holzfenster und –Türen sind mit wasserverdünnbaren Naturfarben behandelt und zum Baukörper hin mit Flachs- / Hanffasern statt mit PUR-Schaum gedämmt.
Als Wärmeerzeuger dienen eine Holzpelletheizungsaanlage mit Pufferspeicher sowie eine Solarthermische Anlage für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Eine bedarfsgerechte, feuchtegesteuerte Lüftungsanlage sorgt für Frischluft und zusätzliche Energieeinsparung.
Mit den Modernisierungsmaßnahmen wurde der Endenergiebedarf um über 80 % und der Primärenergiebedarf um über 93% reduziert. Erreicht wurde der Effizienzhausstandard KfW- 85 (EnEV 2009). Das Projekt wurde mit Mitteln der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gefördert und am 23.12.2014 abgeschlossen.
 (Quelle: Laasch, Pauly)
(Quelle: Laasch, Pauly)
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