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Referenzbauten

Wohnobjekte

Wohnen am Altenberg

Wohnobjekte - EFH - Neubau
Adresse:
53332 Bornheim
Architekt:
raum für architektur Kay Künzel + Partner
www.raum-fuer-architektur.de
Beschreibung:
Motivation:
Der Bauherr ist seit Jahrzehnten bei der Stadt Bornheim im Umwelt- und Klimaschutz engagiert. In dieser Funktion ist er auch Vertreter der Stadt in der Projektgruppe Erneuerbare Energien/ Energieeffizienz im linksrheinischen Rhein-Sieg- Kreis, ein Zusammenschluss aus Kommunalvertretern, Bürgern und fachkundigen Unternehmern, der seit über sieben Jahren erfolgreiche Klimaschutzarbeit für eine Region von rund 150.000 Einwohnern macht.
Bei dem Neubau ihres Einfamilienwohnhauses legten die
Bauherren besonderen Wert auf den ressourcenschonenden Umgang mit Materialien und Energie unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Daraus entstanden ist in Zusammenarbeit mit dem Passivhaus-Architekten aus Wachtberg, Kay Künzel, ein Wohnhaus in Holzständerbauweise mit Zellulosedämmung und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die PV-Anlage
macht das Objekt zum Plus-Energiehaus.
Selbstverständlich hat der Bauherr bereits im ersten Jahr an den jährlichen „Energietagen“ der Projektgruppe teilgenommen, an denen energetische Leuchttürme in der Region für interessierte Bürgerinnen und Bürgern offen stehen.

Projektbeschreibung
In Bornheim am Rhein zwischen Köln und Bonn in der Ortschaft Kardorf entstand 2013 der Neubau eines
Einfamilienhauses in Plusenergiestandard. Das Grundstück an der Altenberger Gasse 75 liegt unmittelbar
neben dem Altenberger Hof, der schon zu Römerzeit
als Pferdewechselstation bewohnt war. Das zweigeschossige Gebäude, welches in Holzbauweise
errichtet wurde, nutzt den zu bebauenden Raum vollkommen aus, wodurch ein dynamischer und abwechslungsreicher Grundriss entstanden ist. Vor- und Rücksprünge in der Fassade im Erdgeschoss bilden in Zusammenspiel mit dem Hochkeller und dem Carport spannende Zwischenräume. Es entwickeln sich private Freibereiche, die als Terrassen genutzt werden.
Um auch ein wohnen im „Alter“ zu gewährleisten, wurde das Gebäude so realisiert, dass das Erdgeschoss und das Obergeschoss als zwei separierte Einheiten funktionieren würden. Dies ermöglicht ein barrierefreies Wohnen im unteren Geschoss und eine Nutzung als Einliegerwohnung im oberen.

Konstruktion
Das Gebäude wurde in Holzständerbauweise errichtet.
Die Konstruktion besteht aus einem Dämmständer, mit OSB-Platten als Aussteifung. Die Zwischenräume wurden mit Zellulose ausgeflockt. Die Fassade ist mit einem Mineralputz verputzt bzw. mit heimischer Lärche beplankt. Die tragenden Innenwände wurden ebenfalls als Holzständerwerk mit OSB-Platten hergestellt und
mit Fermacell verkleidet.
Im Innenraum wurde die Fußböden mit FSC-zertifizierter Eiche von einem lokalen Holzverarbeiter verlegt. Die Fenster bestehen aus einem Kiefer-Massivholzrahmen mit äußerer Aluminiumverkleidung und Dreischeibenverglasung.
Der Gesamt-U-Wert der Fenster liegt unter 0,8 W/m²*K.
Der Terrassenbelag besteht aus sauerländischer Douglasie. Durch die Ständerbauweise konnte das Gebäude bei einem Holzbauer im Westerwald komplett vormontiert werden.
Dies ermöglichte, dass das Wohnhaus innerhalt von zwei Tagen vor Ort errichtet werden konnte.
Die Baustelle hat viele Neugierige angezogen, da die Holzständerbauweise vom traditionellen Fachwerkhaus her wohlbekannt ist, beim Neubau im Rheinland aber eher eine Seltenheit darstellt.
 (Quelle: Renate und Dr. Wolfgang Paulus)
(Quelle: Renate und Dr. Wolfgang Paulus)
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