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Referenzbauten

Wohnobjekte

Aktiv Stadthaus Frankfurt

Wohnobjekte - MFH - Neubau
Adresse:
60327 Frankfurt am Main (Gutleutviertel / Westhafen)
Architekt:
HHS Planer und Architekten AG
a.wiege@hhs.ag
Beschreibung:
Die ABG Holding Frankfurt baut in Frankfurt am Main ein
achtgeschossiges Mehrfamilienhaus im Effizienzhaus Plus-
Standard gemäß den Vorgaben des Bundesministeriums
für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung (BMVBS).
Das Objekt dient dem BMVBS wie auch der ABG Holding
als Forschungs- und Präsentationsobjekt für nachhaltiges
Bauen unter den Rahmenbedingungen des Klimawandels
und der Energiewende. Mit diesem Projekt sollen die
bisherigen Entwicklungen von Plusenergiegebäuden im
Bereich von Einfamilienhäusern erstmals auf einen großmaßstäblichen
Geschosswohnungsbau im Innenstadtbereich
einer Metropole übertragen, und ihre Umsetzbarkeit
geprüft werden.
Das etwa 150 m lange und nur 10 m tiefe Gebäude ist mit
74 Mietwohneinheiten von 2- bis zu 4-Zimmer-Miet-Wohnungen
geplant.
Energiequelle ist das große Pultdach. Um ausreichend elektrische
Energie über Photovoltaikmodule zu generieren,
überragt es allseitig den Gebäudekörper. Zusätzlich ist die
Südfassade mit Photovoltaikmodulen belegt.
Als Wärmequelle dient ein nahegelegener Schmutzwasserkanal,
dem über Wärmetauscher Wärme entzogen wird.
Über Wärmepumpen und große Pufferspeicher werden
die Wohnungen so mit Trink- sowie Brauchwarmwasser
versorgt. Batteriespeicher erhöhen den Eigenverbrauch der
selbst erzeugten elektrischen Energie, um das Stromnetz
zu entlasten, die als Carsharing Modell nutzbaren Elektroautos
im Erdgeschoss unterstützen dies.
Den Mietern kommt dieses neue Energie- und Versorgungskonzept
über eine Flatrate-Miete zugute. Mit Hilfe
eines Touch Panels kann der eigene Verbrauch in der Wohnung
jederzeit individuell hinterfragt werden.
Bauweise
Um möglichst ökonomisch und ökologisch sinnvoll zu bauen, fiel die Entscheidung auf eine Hybridkonstruktion. Nur die primäre Tragstruktur ist aus Stahlbeton (Ge - schossdecken und Schottentrennwände). Die gesamte Dach-, sowie die Außenwand-konstruktion wurde in vorgefertigten Holzrahmenelementen erstellt. So lässt sich der Wandaufbau mit KfW-40 Standard mit rund 47 cm bei der Nordfassade (Eternit-verkleidung) und bei der Südfassade mit rund 55 cm (Fassadenphotovoltaik mit Hinterlüftungsebene) dünner erstellen als in einer Massivkonstruktion. Dieses schafft auf dem schlanken Grundstück mehr vermietbare Fläche, ist wirtschaftlich und nachhaltig.
Die Spitze (Quelle: Constantin Meyer Photographie)
Die Spitze (Quelle: Constantin Meyer Photographie)
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