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Referenzbauten

Gewerbeobjekte | Bürobauten

 

Wohnhaus Feifel

Wohnobjekte - EFH - Neubau
Adresse:
76756 Bellheim
Architekt:
Beschreibung:
Entwurf und Konzept

Der Entwurf des Grundrisses und die Konzeption des Hauses wurden von den Bauherren selbst entwickelt. Aufgrund der Grundstücksgröße und –lage wurde ein Einfamilienhaus ohne Keller angestrebt. Berücksichtigt wurden bei der Planung Wünsche und Argumente wie beispielsweise
- die Südausrichtung des Grundstücks, wo durch große und bodentiefe Fensterflächen Licht und Wärme eingefangen wird;
- die Nordseite des Hauses und gleichzeitig Straßenseite mit kleinen und wenigen Fenstern zu bestücken, damit wenig Wärme entweichen kann und Passanten wenig Einsicht in das Hausinnere erhalten;
- große und offene Wohnräume zu schaffen;
- die Massivholztreppe als Gestaltungselement und strukturierend für das gesamte Haus zu nutzen;
- ebenerdiges Wohnen möglich zu machen durch einen ausreichend großen Raum im Erdgeschoss, auch mit rollstuhlgeeigneter Tür;
- im Bedarfsfall in zwei Wohnungen in EG und OG teilen zu können;
- bei der Grundrissplanung die großteils selbstgefertigten Möbel zu berücksichtigen;
- das kleinere Bad auch geräumig zu gestalten und mit einer bodengleichen Duschen auszustatten;
- im Familienbad – am Platz der anfallenden „Wäscheberge“ – auch für Waschmaschine und Trockner ausreichend Platz zu schaffen, ohne dass diese im Alltag ins Auge fallen und
- Garderoben- und Schuhschranknische unmittelbar an der Haustür.
Für die Realisierung dieses Wohngebäudes wurde im Unternehmen Rems-Murr-Holzhaus ein geeigneter Partner gefunden, der auch eine ausgeprägte handwerkliche Grundeinstellung hatte, wie sie die Bauherren suchten.

Der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen

Im vorgestellten Einfamilienhaus sind die Außenwände in verleimten, dreischichtigen Blockbohlen aus Fichte für die Innenseite und Lärche für die Außenseite aufgebaut. Die Holzart Lärche für die Außenseite wurde gewählt, da diese Holzart unter den einheimischen Holzarten eine der dauerhaftesten ist. Die Innenseite wurde in Fichte ausgeführt, da Fichte eine geringe Nachdunkelung aufweißt und so die Innenwände ohne weitere Bearbeitung einen angenehm hellen Holzfarbton behalten. Der besondere Aufbau der Außenwand war Wunsch der Bauherren.
Die Giebelwände im OG sind in Holzständerbauweise ausgeführt, die außen mit einer hinterlüfteten Lärcheschalung in Profilholz (Nut-Feder-Bretter) verkleidet sind. Die Innen¬seiten sind in Profilholz Fichte ausgeführt und die erforderliche Dämmung im Zwischenraum wird mit Holzfaserdämmplatten erreicht.
Die Zwischenwände im Innern des Hauses sind ebenfalls in Holzständerbauweise mit Holzfaserdämmplatten zur Wärme- und Schalldämmung ausgeführt, die mit OSB- und Gipskartonplatten im zweischichtigen Aufbau verkleidet wurden. Verputzt sind diese Wände mit einem weißen Kalk-Streichputz, um einen spannenden Kontrast zu den Innenflächen der Außenwände aus Holz zu erhalten.
Der imposante Sicht-Dachstuhl wurde durch eine Aufdachdämmung erreicht, bei der ebenso ausschließlich Holzfaserdämmplatten zum Einsatz kommen.
Der Wunsch nach konsequenter Nutzung von Holz als Baustoff wird durch Holzfenster in Dreifachverglasung und einem Haustürelement, alles aus Lärche, vervollständigt.
Alle Holzflächen im Außenbereich wurden mit einer ökologischen UV-Holzschutzlasur behandelt, um den Holzfarbton zu erhalten und das Haus vor dem Vergrauen zu schützen.
 (Quelle: Silke und Tobias Feifel)
(Quelle: Silke und Tobias Feifel)
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