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Gemeindehaus Huchenfeld

Öffentliche Objekte - Büro- / Verwaltungsbauten - Neubau
Adresse:
An der Kirche 3a
75181 Pforzheim-Huchenfeld
Architekt:
ARCHITEKTUR 109 - Mark Arnold und Arne Fentzloff Freie Architekten BDA
Hohnerstrasse 23
70469 Stuttgart
arnold@architektur109.de
Beschreibung:
Das alte Gemeindehaus in Pforzheim Huchenfeld aus den 60-er Jahren war seit Jahren dringend sanierungsbedürftig. Statt eines Neubaus entschied man sich nach einem Architektenwettbewerb für einen Umbau und eine Erweiterung durch ein komplett neues und erweitertes Erdgeschoss in Holzbauweise. Das Hanggeschoss aus Stahlbeton wurde erhalten und mit einer hochgedämmten Holzfassade überformt. Die konzeptionelle Strategie war der verantwortungsvolle Umgang mit Flächen und Ressourcen - ein ganzheitlicher ökologischer, ökonomischer und sozialer Ansatz. Städtebau Vom Charme einer Garage hat sich das neue Gebäude zu einem positiv auf sein Umfeld reagierendes und ausstrahlendes Bauwerk verändert. Durch das neu geschaffene Stuhllager Richtung Osten und die neue Dachform erhält der Baukörper eine angenehm längliche Proportion. Der Hauptzugang liegt auf der Nordseite über die neu vorgestellte überdachten Treppenanlage. Zwischen Gemeindehaus und Dorfkern ist durch den Wegfall des alten Pfarrhauses ein neuer Gemeindeplatz entstanden, der bestehende Wegebeziehungen zur Umgebung aufnimmt und einen zentralen Kommunikationsort in Huchenfeld bietet. Funktion/Architektur Der Besucher nähert sich dem überdachten Haupteingang auf der Nordseite. Das in die äußere Holzschalung dezent eingearbeitete Kreuz signalisiert die inhaltliche Bedeutung des Neubaus als christliches Gemeindehaus. Auf der Südseite ist das Gebäude zweigeschossig. Von den Mehrzweckräumen aus gelangt man direkt in die Gartenebene. Die Hanglage erweist sich im unteren Stockwerk als Vorteil für privatere und weniger einsehbare Veranstaltungen. Die bestehenden Lagerräume auf der Hanggeschossebene wurden hinter einer Sichtbetonwand in das Gesamtensemble integriert. Der Gemeindesaal hat das größte Raumvolumen und befindet sich mittig unter der Firstlinie. Alle Räume sind vom Foyer im Erdgeschoss leicht auffindbar: Im EG: Gemeindesaal, Küche mit Abstellraum, Stuhllager, Sanitäranlagen, Büros für das Pfarramt Im HG: zwei Mehrzweckräume (für die Jugend, für Besprechungen und den KiGa), ein WC für den KiGa-Aussenbereich, Technik- und Lagerräume, Sanitäranlagen. Die Ausrichtung des Gebäudes zum Tal und zum Platz verbinden das Innen mit den Qualitäten des Aussen. Baukonstruktion Die massiven Holz-Wandelemente ab dem Erdgeschoss mit der vorgehängten Holzfassade (hinterlüftet und mit Holzfaserplatten gedämmt) ermöglichen eine optimierte Raumausnutzung im Innern und eine schnelle Montage. Der Dachstuhl wurde ebenfalls in Holzbauweise (mit Aufsparrendämmung aus Holzfaser) erstellt. Die Gebäudeerweiterung nach Osten ermöglicht eine großzügig überdachte Zone zwischen Saal und Gemeindeplatz und die Integration eines zusätzlichen Stuhllagers. Aus Kosterngründen wurde der Anteil an Gebäudetechnik stark reduziert und die Gebäudehülle möglichst effizient und hochwertig ökologisch gedämmt.
Gemeindehaus mit Platzfläche (Quelle: Dietmar Strauss Bildermacher, Besigheim)
Gemeindehaus mit Platzfläche (Quelle: Dietmar Strauss Bildermacher, Besigheim)
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