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Referenzbauten

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Paludi-tiny house

Öffentliche Objekte - Ausstellung / Sonderbauten - Neubau
Adresse:
mobil
17489 Greifswald
Architekt:
Planungen wurden selbst erstellt
Stralsunder Str. 10
17489 Greifswald
info@solidarische-lebensgestaltung.de
Beschreibung:
Das tiny house zeigt exemplarisch die Verwendung von Baustoffen aus Paludikultur (lat. palus - Sumpf), der produktiven Nutzung wiedervernässter Moore. Erle sowie Rohrkolben, Schilf, Seggen und andere Gräser wachsen in vernässten Mooren und ihre Verarbeitung zu Bau- und Dämmmaterialien bietet eine Einkommensalternative für Landwirte zu der bisherigen klimaschädlichen Nutzung von entwässerten Mooren - durch die Torfzehrung werden pro Hektar und Jahr 29 (Grünland) bis 37 (Acker) Tonnen CO2-Äq emittiert. In Deutschland führt so die landwirtschaftliche Nutzung von rd. 1,4 Mio. Hektar entwässerter Moore zu jährlich über 45 Mio. t CO2-Äq-Emissionen. Die Anhebung des Wasserstands stoppt/reduziert die Torfzehrung und damit die CO2-Emissionen. Paludikultur stellt jedoch einen Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft dar und Verwertungsketten und Abnehmerstrukturen für die geernteten Aufwüchse sind erst neu am entstehen. Das Paludi-tiny house zeigt im Praxisbeispiel, welche Möglichkeiten der Biomasse-Verwertung im Bau- und Dämmstoffsektor (bereits) bestehen, wie sich die Materialien verarbeiten lassen und wie sich die Materialien über einen längeren Zeitraum verhalten werden (Beständigkeit).
Welcome home im Paludi-tiny house. Vordach mit Rohrdeckung (Schilf aus nassen Mooren). (Quelle: Torsten Galke)
Welcome home im Paludi-tiny house. Vordach mit Rohrdeckung (Schilf aus nassen Mooren). (Quelle: Torsten Galke)