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Haus der Nachhaltigkeit des Ministeriums für Umwelt und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz

Öffentliche Objekte - Ausstellung / Sonderbauten - Neubau
Adresse:
Johanniskreuz 1a
67705 Trippstadt
Architekt:
rabaschus und rosenthal büro für architektur und stadtplanung
Antonstraße 23
01097 Dresden
www.rabaschusrosenthal.de
info@rabaschusrosenthal.de
Beschreibung:
Das ‚Haus der Nachhaltigkeit’ ist ein Ausstellungs- und Seminargebäude der Landesforsten Rheinland Pfalz inmitten des Biosphärenreservates Pfälzerwald–Nordvogesen. Neben einer Dauerausstellung beherbergt das Gebäude drei Büros für Mitarbeiter des Forstamtes, einen Regionalladen, einen Seminarraum für ca. 80 Personen und einen großzügigen Foyer- und Aufenthaltsbereich.

Das Grundstück steigt von Norden nach Süden um 5,50 Meter an. Im Süden parken die Besucher. Ein 80 Meter langer Holzsteg führt vom Parkplatz über eine Wiese hinab zum Gebäude. Vom nördlich gelegenen Waldweg erfolgt die interne Anlieferung des Gebäudes.

Wie das in die Horizontale projizierte Bild eines Bretterstapels schichten sich acht 30 Meter lange Wände aus unterschiedlichen Materialien - Holz, Lehm, Sandstein und Glas - im Grundriss des „Haus der Nachhaltigkeit“ hintereinander, teilweise konvex bzw. konkav geschwungen. Die Materialwände sind ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung und verkörpern Elemente des Biosphärenreservates. Das eingesetzte Holz wurde im angrenzenden Johanniskreuzer Forst geschlagen und der Sandstein kommt aus einem nahe gelegenen Steinbruch.

In Ost-West-Richtung öffnet sich das Gebäude zum Außenraum. Die unterschiedliche Höhenentwicklung der Wände führt zu einer Differenzierung des Gebäudes und zu einer harmonischen Eingliederung in die Umgebung.
Das eingeschossige Gebäude ist um 20 cm aufgeständert. So wird der Boden nur „punktuell“ versiegelt. Dächer mit Wiesen- und Kräuterbegrünung bieten Insekten neuen Lebensraum und kompensieren die der Natur entwendete Bodenfläche. Das Dach als Teil der Ausstellung erreicht man über eine Stahltreppe. Hier sind Photovoltaik- und Solaranlagen installiert. Das Holzdeck auf dem Dach lädt zum Ausruhen und zum Betrachten der Umgebung ein.

Die Gründung erfolgt über Streifenfundamente. Die Decken, die Bodenplatten und fünf der acht Längswände sind in Holz-Brettstapelbauweise gebaut. Fichtenholz wurde für die Decken eingesetzt, imprägnierte Kiefer für die Böden und für die Holzwände Douglasie, Eiche und Kiefer. Eine Wand besteht aus massivem Bundsandsteinmauerwerk. Die zentrale Wand im Foyer ist aus verschiedenfarbigen Lehmschichten gestampft. Die Deckenunterseiten und die Oberflächen der Wände sind sichtbar belassen.

Zur Queraussteifung des Gebäudes wurden die Stein- und die Lehmwand mittels Stahlbetonstützen und –ringbalken in den Fundamenten eingespannt. Die Süd-, West- und Ostfassaden sind in Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Fichten-Brettschichtholz und Isolierverglasung ausgeführt.
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