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Barockes Floßherrenhaus von 1679 in Koblenz am Rhein

Wohnobjekte - EFH - Sanierung
Adresse:
56070 Koblenz
Architekt:
Achim Pickl, bau x 4 - Tautz und Partner Architekten und Ingenieure
Beschreibung:
Objekt im November 2010 mit dem 1. Preis des Bundespreises für Handwerk in der Denkmalpflege ausgezeichnet. Begründung der Jury: "mit innovativen ökologischen Lösungen wurde eine energetische Optimierung des Gebäudes erreicht"

Fachwerkhaus mit Bruchsteinsockel
Die Kernsanierung (Ersetzen der zerstörten Fachwerkbalken, Reparatur des Dachstuhls, Neueinbau eines Zwerchhauses zur Erschließung des Dachgeschosses, teilweise Erneuerung der Fundamente und tragender Wände, Sanierung der Decken von oben wegen des zu erhaltenden Stucks) erfolgte von 1998 bis 2000. 2004 folgte der Außenputz, Dachdämmung und die Dacheindeckung mit Naturschiefer sowie die Restaurierung der repräsentativen Eingangstreppe, 2006 der Ausbau des Dachgeschosses als Wohnraum und 2007 bis 2008 die Kernsanierung und Ausbau des Anbaus als Bürofläche. 2010 Stuckdeckenrestaurierung Obergeschoss.

Oberstes Ziel bei der gesamten Sanierung des Anwesens durch Fachhandwerker war stets die größtmögliche Erhaltung der Originalsubstanz gemeinsam mit der Verwendung authentischer Baumaterialien wie historischem Fachwerk-Eichenholz und Kalk- und Lehmbaustoffen. Der Einsatz einer leichten Innendämmung, der Einbau von Kastenfenstern innen, die Dachdämmung und der Einbau einer modernen (unsichtbaren) Wandheizung tragen zur Bauwerkserhaltung und einer energetischen Optimierung des Hauses bei. Bei der Wahl der Produkte wurde stets den historischen bzw. ökologischen Baustoffen der Vorzug gegeben. Der Neueinbau des Zwerchhauses wurde entwurfstechnisch vom Landesamt für Denkmalpflege begleitet. Alle Sanierungsmaßnahmen wurden durch Statiker geprüft. Die gesamte Wasser-, Elektro- und Heizungsinstallation wurde erneuert.

Zusammenfassung
Historisches Kleinod in katastrophalem ZustandViele Jahre des Leerstandes mit Hochwassern 1993 + 1995Erhaltene Originaldetails wie Türen, Fenstern, Stuckdecken und WandmalereienPlanung und Umsetzung nach handwerklich-denkmalpflegerischen und ökologisch-energietechnischen Gesichtspunktenbauwerkserhaltende Temperierung mit warmwasserführenden Rohren in Lehm oder Kalk gegen aufsteigende Feuchtigkeit im Erdgeschoß, GrundofenWarmwassererzeugung durch Brennwerttechnik in Kombination mit einem PufferspeicherBeheizung des Erdgeschosses durch Grundofen in den vorhandenen Ofennischen1998 – 2000 Kernsanierung,2004 Außenputz und Schiefer-Dacheindeckung,2006 Dachgeschossausbau,2007 – 2008 Sanierung Anbau,2010 erneute Renovierung Stube OG mit Restaurierung Stuckdecke und Kücheneinbau Dachgeschoss
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