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Kinderzentrum 28, Frankfurt

Öffentliche Objekte - KITA / Schulbauten - Sanierung
Adresse:
An der Wörthspitze 3
65934 Frankfurt am Main
Architekt:
Dipl.-Ing. Architektin Anna Damm
Niddastraße 82
60329 Frankfurt am Main
damm@dammarchitekten.de
Beschreibung:
Das Bestandsgebäude der KT 28 wurde Mitte der 50er Jahre errichtet. Es handelt sich um einen eingeschossigen, unterkellerten massiven Bau mit Holzbalkendecke.

Im Hinblick auf die Verbesserung der hygienischen und pädagogischen Situation der KT 28 wurde ein Anbau realisiert, der im Nord-Westen an den bestehenden Baukörper anschließt und orthogonal zu diesem entlang der Grundstücksgrenze verläuft.
Im Zuge der Erweiterung wurde das Bestandsgebäude energetisch ertüchtigt. Der dabei entstandene lange Flur wird über ein Oberlicht im Schnittpunkt der beiden Baukörper belichtet und belüftet und bekommt so eine neue Qualität.
Der Anbau wurde als Holz-Leichtbaukonstruktion auf einer Bodenplatte aus WU-Beton errichtet und ist nicht unterkellert. Die Gründung erfolgte mit Hilfe von Mikropfählen. Die Massivdecke ist aus Brettschichtholz.

Die Einbindung des Anbaus in die natürliche Umgebung, direkt an der Nidda und mit herausragendem Baumbestand auf dem Grundstück, wird durch eine hinterlüftete vertikal gegliederte Holzfassade aus vorvegrauter Douglasie gewährleistet. Es wurden dreifach verglaste Holz Aluminium Fenster verbaut, deren Einteilung sich an den Fenstern des Bestandes orientiert.

Der Bestand erfuhr eine energetische Sanierung und erhielt in diesem Zug die gleiche Fassade und Fenster wie der Anbau. Das Bestandsdach wurde über der EG Decke gedämmt und, auch aus statischen Gründen, in Blech neu eingedeckt. Der umlaufende Kranz der Fassade umfasst den Bestand und lässt durch eine 50 cm hohe Attika das Dach in den Hintergrund treten. Mit dieser Maßnahme wurde eine einheitliche neue Gestalt für die KT 28 erzeugt.

Das Farbkonzept bezieht sich auf die unmittelbare Umgebung mit der in Sichtweite fließenden Nidda und dem weitläufigen Park. Die Farbigkeit der Holzlattung betont mit Hilfe einer Vorvergrauungslasur, angelehnt an die umgebenden Baumstämme, die Einbindung in die Umgebung. Die tiefen Fensterlaibungen schaffen durch die kräftige Farbgebung, angelehnt an Wasser, Himmel und Vegetation, Akzente.
Im Inneren wird das Farbkonzept wieder aufgegriffen. Der Boden vermittelt mit einem hellen Beigeton zwischen den weißen Wänden und der warmen, naturbelassenen Holzdecke. Die vier blaugrünen Farbtöne werden für die Gestaltung der Garderoben und für die aufgemalten Magnetfelder verwendet. Der lange Flur bekommt damit eine rhythmische Unterteilung und die Kunstwerke der Kinder einen Rahmen.
Natürliche Fügung (Quelle: Marius Mersinger)
Natürliche Fügung (Quelle: Marius Mersinger)
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